Protestantische Kindertagesstätte Hornbach

Krippengruppe

 

Die 13 jüngsten Kinder unserer Einrichtung werden in unserer Krippengruppe betreut. In unserer Einrichtung nehmen wir die Kinder ab acht Wochen auf. Die Kinder werden von ihren Eltern in die Mäusegruppe eingewöhnt und später dann von uns Erziehern in die Regelgruppen integriert.

Die Kinder wechseln (spätestens) mit 3 Jahren in die Regelgruppe.

 

Unsere Krippengruppe zeichnet sich besonders dadurch aus, dass sie die Kinder stark macht und auf die Regelgruppensituation vorbereitet. Die Kinder lernen erste Regeln und werden mit Kitaabläufen vertraut gemacht. Dabei lernen die jüngeren Kinder vieles von den älteren Kindern.

 

Da die Kinder in der Krippengruppe noch gewickelt werden, hat jedes der Kinder ein eigenes Windelfach am gruppeneigenen Wickeltisch. Die Eltern sorgen dafür, dass immer genügend Windeln, Feuchttücher und Wechselkleidung vorhanden sind.


Oftmals fühlen sich die Kleinen sicherer, wenn sie ein Kuscheltier oder den Schnuller von zu Hause mitbringen.

(Bei Beschädigungen oder Verlusten kann der Kindergarten keine Haftung übernehmen.)

 

Wenn die Kinder müde sind, werden sie entweder vormittags oder nach dem Mittagessen zum Schlafen in den immer zur Verfügung stehenden Schlafraum gelegt. Auf einer Tafel notieren wir die täglichen Schlafzeiten sowie den Verlauf des Mittagessens der Kinder.

 

 

Eingewöhnung


Wir arbeiten in unserer Krippengruppe bei der Eingewöhnung nach dem „Berliner Eingewöhnungsmodell“.

Mit dieser Methode wollen wir Ihrem Kind eine sanfte und individuelle Eingliederung in die Krippengruppe ermöglichen. Hierbei wäre es von Vorteil, wenn dieser Prozess von einer festen Bezugsperson begleitet würde. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit Ihnen als Bezugsperson, Ihrem Kind und den (Gruppen-) Erzieherinnen bzw. der zukünftigen Bezugserzieherin Ihres Kindes. Diese ist ihr Ansprechpartner für alle organisatorischen Angelegenheiten (z.B.: Eingewöhnungsgespräch, Entwicklungsgespräch Portfolioarbeit). Die Bezugserzieherin ist nicht unbedingt auch die Bezugsperson ihres Kindes, da es sich dieser je nach Sympathie von selbst zuwendet.

 

Unsere Eingewöhnung gestaltet sich wie folgt:

 

1. Kennenlernphase: 

In den ersten 3–5 Tagen besuchen Ihr Kind und Sie gemeinsam die Krippengruppe.

Für uns Erzieherinnen bietet diese Phase die Möglichkeit von Ihnen, als Bezugsperson, individuelle Bedürfnisse, mögliche Rituale und Eigenschaften Ihres Kindes zu erfahren. Dies geschieht vor allem dadurch, da sie beim Frühstück, im Freispiel und beim Wickeln noch anwesend sind. Mit diesem Wissen und unseren Beobachtungen lernen auch wir Ihr Kind näher kennen. Dieses erleichtert wiederum Ihrem Kind die Eingewöhnung in die zunächst noch fremde Umgebung.

In dieser Kennenlernphase findet kein Trennungsversuch statt!

Um Ihr Kind nicht zu überfordern, verabschieden Ihr Kind und Sie sich nach 1,5 – 2 Stunden von uns und gehen gemeinsam nach Hause.

 

 

2. Stabilisierungsphase:

Zu Beginn dieses Abschnitts wird nach Absprache mit Ihnen der Zeitpunkt der ersten kurzen Trennung von Ihrem Kind vereinbart. Diese sollte nicht länger als 30 Minuten dauern. Nach einer kurzen und deutlichen Verabschiedung vom Kind, verlassen Sie den Gruppenraum und verweilen in der Einrichtung. Ein weiterer Bestandteil dieser Phase ist das Wickeln.

 

Dabei werden nach und nach die Aufgaben von Ihnen an uns übertragen. Denn erst wenn Ihr Kind genügend Vertrauen zu uns gefasst hat, kann es sich auf diese sensible Situation einlassen.

 

Auch in anderen Bereichen wie Frühstück, Spielen, An– und Ausziehen nehmen wir Erzieherinnen mehr und mehr die Rolle der Bezugspersonen ein. Je nachdem, wie Ihr Kind uns als Bezugspersonen annimmt, werden die Trennungen zeitlich ausgedehnt. Erst nach 3–5 für Ihr Kind positive Trennungssituationen können weitere Schritte eingeleitet werden.

 


3. Abschlussphase:

In dieser Phase übernehmen wir, die Erzieher, die vollständige Versorgung und Betreuung Ihres Kindes In dieser Zeit müssen Sie nicht mehr in der Einrichtung anwesend sein, sondern nur telefonisch erreichbar. Wenn sich Ihr Kind an den Gruppenalltag gewöhnt hat, kann es am gemeinsamen Mittagessen teilnehmen. Der letzte Schritt dieser Phase, ist der Mittagsschlaf. Wenn ihr Kind auch dies positiv angenommen hat, kann der Verbleib in der Einrichtung zeitlich weiter ausgedehnt werden.

 

Die Rolle der Eltern während der Eingewöhnung:

Zu Beginn der Eingewöhnung hat Ihr Kind die Gelegenheit die neue Umgebung, die anderen Kinder und uns Erzieherinnen kennen zu lernen. Dabei ist es von großer Bedeutung, dass Sie als „sicherer Hafen“ Ihrem Kind bei der Bewältigung dieser neuen Erfahrung zur Seite stehen und es unterstützen.

Je intensiver Ihr Kind in Kontakt mit der Bezugserzieherin tritt, desto mehr sollten Sie eine zurückhaltende und beobachtende Haltung einnehmen.

 

Die Eingewöhnungszeit ist beendet wenn das Kind die Gruppenerzieher als Vertrauenspersonen akzeptiert und sich Ihr Kind in der neuen Umgebung wohlfühlt.

 

Wir erwarten von den Eltern ein verbindliches Einhalten der Eingewöhnungsfristen und den Absprachen mit den Erziehern. Eltern müssen sich für diesen Prozess der Eingewöhnung bis zu 4 Wochen Zeit einplanen. Unser Ziel ist es ihrem Kind einen guten Start in den Kindergarten zu ermöglichen.

 

Neue Krippenkinder begrüßen wir mit einem kleinen Aushang an der Gruppen-Infowand.

 

 

Integration der Kleinkinder in die Regelgruppe:

 

Wenn Kinder in die Krippengruppe nachrücken, werden die ältesten Krippenkinder einzeln in eine der beiden Regelgruppen integriert. Die Eltern können den Wunsch äußern, in welche Regelgruppe ihr Kind kommen soll, jedoch bleibt die letztliche Entscheidung der Kita vorbehalten. Freundschaften der Kinder der Krippengruppe versuchen wir möglichst zu erhalten, wenn es die gruppenstrukturellen Gegebenheiten zulassen.

Eine Integration in die Regelgruppe dauert mindestens ca. 3 Wochen, wird, jedoch je nach Kind, individuell gestaltet.

 

Folgendermaßen gestalten wir die Integration der Kleinkinder in die Regelgruppe:

Das zu integrierende Kind wird von seinem neuen Bezugserzieher eingeladen kurzzeitig die Regelgruppe zu besuchen. So lernt es die anderen Kinder und Erzieher nach und nach kennen. Je nach Bedarf und Situation besteht die Möglichkeit, dass ein Krippenerzieher das Kind dabei begleitet.

Kinder, die erst wenig Kontakt zu einer Regelgruppe hatten, werden von der neuen Bezugserzieherin zum Kennenlernen in der Krippengruppe besucht.

Diese Kurzbesuche wiederholen wir so lange bis sich das Kind in seiner neuen Umgebung wohlfühlt und wir das Gefühl haben, das Kind ist angekommen.

Dem Kind fällt ein Gruppenwechsel leichter, wenn Eltern und Erzieher immer wieder darüber sprechen und das Kind zum Wechsel ermutigen.

Die neuen Bezugserzieher gehen auf die Eltern zu und besprechen das Vorgehen und einzelne Erfolgserlebnisse.

Kinder, die wir in der Regelgruppe integrieren, begrüßen wir mit einem kleinen Aushang an der jeweiligen Gruppen-Infowand.

 

 

Eingewöhnung neuer Kinder in die Regelgruppe:

 

Um eine sanfte und individuelle Eingewöhnung in die Regelgruppe zu ermöglichen, gestalten wir diese Zeit mit Ihnen wie folgt:

Etwa. 3 Tage lang besuchen Ihr Kind und Sie gemeinsam die Regelgruppe jeweils für ca. 1 ½ -2 Stunden. Wir lassen es langsam angehen und wollen Ihr Kind mit der neuen Umgebung nicht überfordern. So hat Ihr Kind Zeit und Gelegenheit die neue Umgebung, die anderen Kinder und uns Erzieher kennen zu lernen.

Individuell entscheiden wir dann, in Absprache mit Ihnen, wie lange wir Ihr Kind, in den darauf folgenden Tagen, eingewöhnen.

Sie müssen als Ansprechpartner für uns jederzeit telefonisch erreichbar sein.

In der ersten Woche der Eingewöhnung ist die Teilnahme am Mittagessen noch nicht sinnvoll und von daher nicht möglich. Im täglichen Austausch mit Ihnen besprechen wir Erfolgserlebnisse und die letzten Schritte der Eingewöhnungsphase, bis Ihr Kind gerne und sicher in den Kindergarten kommt.

Neue Regelkinder begrüßen wir mit einem kleinen Aushang an der jeweiligen Gruppen-Infowand.